Die ersten Schritte vom Vintageschnitt zum Traumkleid

(read in English)

vintageschnitte

Bei den Vintage Schnitten gibt es neben den neu aufgelegten Schnitte von Burda, Butterick, Vogue usw. natürlich auch die Schnitte, die tatsächlich aus der Zeit stammen. Während in der USA und UK Einzelschnittmuster sehr verbreitet sind, findet man im deutschsprachigen Raum mehrheitlich Nähzeitschriften. Da gab es nicht nur Burda, sondern auch Neuer Schnitt, Beyer Mode und Pramo um nur ein paar zu nennen. Die Auswahl war deutlich größer als heute bei den Nähzeitschriften.

Was aber nun tun, wenn man sich an das Abenteuer wagt einen Originalschnitt zu nähen. Da gibt es nicht den ultimativen Tipp, sondern viele Kleinigkeiten, die das Projekt auf den richtigen Weg schickt.

 

Das Original: Der Neue Schnitt 6 /1956, Meine Version nur der Rock

#0 So sehen verschiedene Vintagezeitschriften aus …

Bei den Vintage Heften gibt es natürlich Burda, aber nicht nur. So gibt es auch Der Neue Schnitt, Neue Mode, Praktische Mode, Beyer Mode, Berlins Modenblatt, Pramo und viele weitere. Ich selber entdecke immer wieder neue Hefte bei denen auch Schnitte beiliegen.

Wenn man Glück hat kann man bei Oma alte Schnittmusterhefte abstauben oder findet etwas auf einem Flohmarkt. Andere Möglichkeiten sind Ebay und Ebay Kleinanzeigen, vereinzelt findet man auch etwas in thematisch passenden Facebook Gruppen, da aber sich viele mit dem gleichen Interesse in den Gruppen tummeln, muss man schnell sein und Glück haben. Ich habe meine Hefte bisher mehrheitlich über ebay Kleinanzeigen in Deutschland gekauft. In der Schweiz gibt es soweit ich weiß keinen Markt, jedenfalls habe ich bisher noch nichts online gefunden.

Interessant ist natürlich auch wieviel, soll oder darf denn nun ein Heft kosten. Da kann ich keine exakten Angaben machen und wenn ein bestimmtes Heft gesucht wird, geben Sammler auch manchmal mehr aus. Mein Richtwert ist aber nicht mehr als 12 Euro (oder  der Preis eines Einzelschnittmuster von Big4) sollte kein Burda Heft kosten. Burda ist von allen Nähzeitschriften am bekanntesten, deswegen auch am gefragtesten und am teuersten. Pramo zum Beispiel bekommt man sehr günstig um ca max 3 Euro pro Heft. Natürlich hängt der Preis nicht nur vom Bekanntheitsgrad des Heftes ab, auch vom Jahrgang, 50s sind viel begehrter als 80s. Wenig ausschlaggebend beim Preis ist der Zustand der Hefte, der von „Top Zustand für aus den 30ern“ bis „sehr mitgenommenes 60er“ Heft sein kann.

 

Das Original: Beyer Mode 5/1962, Meine Version

Sehr empfehlenswert ist es auch gleich Konvolute zu kaufen, da gibt es zwar öfters, dass das eine oder andere Heft nicht komplett ist, aber so bekommt man die Hefte am günstigsten und auch in Bezug auf die Versandkosten macht es Sinn. Vereinzelt gibt es auch Leute die Hefte zu irgendwelchen abstrusen Preisen online stellen und mit Rarität anpreisen. Tatsache ist, es kommt immer wieder neues Online und es gibt auch in unbekannteren Heften schöne Modell.

Was sollte denn nun in einer Zeitschrift inkludiert sein?

Natürlich das Heft an sich mit, wenn möglich, allen Seiten komplett, einen oder auch zwei Schnittmusterbögen (abhängig vom Heft, Burda, Beyer, Neuer Schnitt 2 Bögen) und sofern die Arbeitsanleitung der Modelle nicht direkt am Rand des Schnittmusterbogens aufgeführt ist (Berlins Modenblatt zB), ein separates, lose beiliegendes Arbeitsheft. Das sind die Arbeitsanleitungen, die man heute oft in der Heftmitte oder am Heftende findet. Wenn das Arbeitsheft fehlt, ist man leider aufgeschmissen. Denn auf den einzelnen Schnittmusterbögen sind so viele Schnittteile, sodass man da ohne Anleitung nichts findet.

 

Original: Berlins Modenblatt 8/1954, Meine Version aus violetten Handloom statt Wolle

#1 Die Schnittauswahl und die mysteriösen Vintagegrößen

Nun ganz am Anfang steht natürlich die Auswahl des Schnittes. Bis in die 90er waren Mehrgrößenschnitte nicht üblich, so gibt es pro Modell nur eine Größe. Erst später wurden teils zwei oder mehr Größen für einen Schnitt angeboten.

Was mich gleich zum nächsten Thema bringt: Die Größen in den 50er waren andere als heute. Allerdings gibt es zwei verschiedene übliche Arten die Grössen anzugeben. Bei „Burda Moden“ beispielsweise werden die heute üblichen Größe angegeben wie z.B. 42, 44 etc. Diese Größen haben jedoch andere Maße, da macht es Sinn einen Blick auf die Maßtabelle zu werfen. Diese findet man entweder ganz am Anfang des Heftes oder im meist lose beigelegten Arbeitsheft.

Bei „Beyer Mode“, „Berlins Modenblatt“ oder der „Neue Schnitt“ wird die Größe direkt mit OW, der Oberweite, bezeichnet. Dies hat den Vortail, dass man auf den ersten Blick sieht, ob die Größe passen könnte.

Ich kann es nur empfehlen einen Schnitt zu wählen der nahe bei den eigenen Maßen liegt bzw. der Oberweitengröße sehr nahe liegt. Denn dass die Oberweite gut sitzt ist am wichtigsten und aufwendigstem. Hat man die Oberweite, hat man schon fast das halbe Kleid. So wähle ich mit meiner Oberweite von 90 cm Schnitte mit Oberweite von 84 bis 96 cm, mehr Größenunterschied wird kritisch. Ist der Schnitt deutlich größer oder kleiner muss skaliert werden, was auch nicht immer so einfach funktioniert.

 

Das Original: Beyer Mode 5/1960, Meine Version aus Waxprint ohne den Schleifen

#2 Das Schnittmuster Labyrinth

Habe ich mir ein Modell ausgesucht bzw. mich für meinen Favouriten entschieden, geht es ans Schnitt herausnehmen. Ein Anlass den einen oder anderen Herzinfarkt zu erleiden, denn auf den Schnittbogen herscht Chaos und es gibt nur eine einzige Farbe und zwar schwarz. Anstelle von Farben gibt es verschieden gemusterte Linien. Sporadisch gibt es auch zwei verschiedene Farben.

Ich schaue mir meist zuerst im Arbeitsheft die Miniaturzeichnung an, um zu sehen, wie das Schnittteil überhaupt ausschauen soll. Dann such ich mir die Schnittnummer und die entsprechende Musterlinie und gucke wie das Schnittteil auf dem Bogen liegt. Anschließend geht es ans Abpausen des Schnitteiles. Und bevor ich das Papier abhebe, kontrolliere ich mit dem Arbeitsheft, ob ich auch wirklich alle Markierungen und Abnäher gefunden habe. Trotz meiner Routine verirre ich mich auch noch hin und wieder beim Abzeichnen und war öfter schon am verzweifeln, weil ich eine Markierung ewig nicht gefunden haben. Die ersten Schnitteile sind meist noch sehr mühsam doch mit der Zeit bekommt man einen Blick dafür.

 

alt vs neu

Ich habe auch schon von dem Tipp gelesen sich die Schnitteile mit einem Textmarker zu markieren, doch je mehr Schnitteile man dann mit dem Marker markiert, umso unübersichtlicher wird es wieder. Ehrlich gesagt wäre es für mich auch irgendwie eine Zerstöung des Schnittmusterbogens. Was mich wiederum fasziniert, ist wie die Frauen es damals schafften die Schnitte auf Zeitungspapier ohne Kopierrädchen zu kopieren. (Es sind keine Spuren davon auf den Bögen sichtbar, aber Vermerke im Heft was genäht wurde, bzw. noch die Schnittteile aus Zeitungspapier im Heft.)

 

Das Original: Der Neue Schnitt 5/1964, Meine Version aus bedruckter statt bestickter Seide

#3 Stimmen die Maße?

Wenn alle Schnittteile abgezeichnet sind, vermesse ich üblichweise die Taille, da die Taillenweite bisher immer deutlich kleiner als meine war. Es ist schon ein Unterschied zwischen 68 und 74 cm. Diese fehlende Weite gebe ich je nach Schnitt an der Seitennaht und an den Abnähern gleichmässig dazu. Die Länge der Oberteile passte mir bisher (bei einer Körpergrösse von 166 cm) sehr gut. Beim Rockteil muss je nach Schnitt nicht viel angepasst werden, aber ein gewisses Anpassen der Größe ist auch bei modernen Schnitten nicht unüblich.

Was des öfteren angepasst werden muss, ist die Position der Abnäher. Da reicht es aber diese direkt am genähten Modell anzupassen – eine nähbegeistere Hilfskraft ist dafür natürlich von Vorteil.

 

Das Original: Beyer Mode 4/1962, Meine Version ohne Schrägband

#4 Probemodell oder nicht?

Ob ich ein Probemodell nähe oder nicht ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  1. Habe ich schon einmal aus diesen Heft genäht? Wenn Nein, dann mache ich gerne beim ersten Mal ein Probemodell, um abzuschätzen wie die Schnitte ausfallen.
  2. Wie viel wich die Originalgröße von meinem Schnitt ab? Muss ich den Schnitt um vier Grössen verkleinern mache ich ein Probemodell.
  3. Wie kompliziert ist der Schnitt? Wenn es einfacher Schnitt ist mit Vorder- und Rückenteil, leicht überschnittenen Schultern und einen Faltenrock mache ich kein Probemodell.
  4. Modelle, die nur mit einer Illustration gezeigt werden, muss man mit etwas Skepsis begegnen. Ob der Schnitt auch der Zeichnung entspricht? Kann man nie genau sagen.

 

Das Original: Pramo, Meine Kopie

#5 Die extrem kurzen Anleitungen und wie nähe ich das Ding jetzt überhaupt zusammen

Bei den ganzen alten Anleitungen wird einfach vorrausgesetzt, dass man Nähen kann und eine gewisse Idee hat wie ein Kleidungsstück zusammensetzt wird. Es gibt meist eine kurze Anleitung wie vorzugehen ist. Aber wo der Reissverschluss eingesetzte wird und wie viele Knöpfe man im Detail verwendet wird einem selbst überlassen. Auch die Entscheidung ob Beleg, Futter oder Schrägband zum Versäubern muss man selber Treffen. Taschenbeutel werden meist nur auf dem Rockteil aufgezeichnet und auch Belege bei Jacken werden nur direkt am Vorderteil aufgezeichnet.

 

Alte Arbeitsanleitung vs Neue Anleitung wie zB in La Maison Victor zu finden

Wer auf Schritt für Schritt hofft, hat Pech. Allerdings lassen sich die Anleitungen viel besser verstehen als aktuelle Burda Anleitungen – zumindest in meinen Augen. Sporadisch gibt es aber auch Hefte mit gar keinen Anleitungen, da wird maximal noch angegeben wie viel Stoff benötigt wird.

 

Das Original: Der Neue Schnitt 11/1962; Meine Version Print statt Karo

#6 Die Optik und die passende Stoffwahl

Schnitte aus den 50ern haben sehr oft Angaben für Stoffe mit einer Breite von 90 cm. Beim Material werden sporadisch heute nicht mehr übliche Markennamen genannt. Manchmal gibt es gar keine Angaben und es wird auf gesunden Menschenverstand gesetzt. Dem kann ich mich nur anschließen. So empfehle ich je nach Kleid Webware, Popeline, matten Satin, Garbadine, Crepe oder auch dünnen Jeansstoff. Des weiteren gibt es keine detailierte Listen mit zusätzlichen Zubehör, das benötigt wird. Knöpfe muss man an den Modellzeichnungen zählen und wenn keine offensichtliche Verschlussart zu sehen ist, kann man auf einen Reissverschluss schließen.

Und wie kommt nun zur gewünschten Vintageoptik? Wer sich in ein süßes Karokleidchen verliebt, dem kann ich es nur empfehlen auch einen Karostoff zu wählen. So habe ich bisher immer einen Stoff ähnlich dem gezeigten Modell gewählt. Bei einem Kleid mit Print habe ich auch Print gewählt, bei Karo Karo und bei Uni einfarbige Stoffe. So bin ich bisher tatsächlich kaum davon abgewichen.

Allerdings muss man beachten, dass die oft zu sehenden Wespentaille mit Korsetts und auch einer entsprechenden Retousche erreicht wurde. Das üppige Volumen bei den Röcken mit den entsprechenden Unterbau aus diversen Unterröcken oder auch durch die Verstärkung des Stoffes.

 

Das Original: Beyer Mode 6/1961, Meine Version

#7 Meine Erfahrungen zu den diversen Heften

Weiterempfehlen kann ich

Mit Vorsicht zu geniessen sind

  • Sogra Schnitte: Die Schnittmusterbögen sind von allen die am wenigsten benutzerfreundlichen. Markierungen und Fadenlauf waren teilweise auf dem Schnittmusterbogen nicht vermerkt oder zu finden. Des weiteren sind nur ein Teil der gezeigten Modelle auch tatsächlich auf dem Schnittmusterbogen enthalten.
  • Frohne Modell: Mein einziger Versuch bisher wich optisch stark von der Illustration ab und war im Oberkörperbereich viel zu kurz.
  • Eva Mode: Noch gibt es kein fertige Modell, aber das abkopieren eines Schnittes mit Maria von Fadenwechsel stellte sich als eine kleine Herrausvorderungen dar und Markierung wie und wo einzureihen sei bei dem gewählten Modell fehlte gänzlich.

Noch nicht getestet sind

  • Glorias Weltmode
  • Mode und Schnitt
  • Neue Mode (vor 1965 Neuer Schnitt/Schwabe Mode)
  • Lutterloh
  • Ergon Schnittsystem

 

Das Original: Neuer Schnitt 11/1962 mit Stickerei, Meine Version aus Jersey

Verlinkt zu Creadienstag, CreateInAustria, HoT und DienstagsDinge.


13 Gedanken zu “Die ersten Schritte vom Vintageschnitt zum Traumkleid

  1. Eine tolle Zusammenfassung! Ich liebe die Vintage Schnitte ja auch sehr und kann nur Empfehlen sich ins Vergnügen zu Stürzen 😀… und deine wundervollen Umsetzungen sprechen ja für sich !
    Meine Erfahrungen mit den Heften sind ganz ähnlich … mit Frohne kam ich auch nicht gut klar, da war mir die Übertragungsmethode zu wackelig und ungenau. Schade, bei den wirklich schönen Modellen. Neue Mode kann ich dir empfehlen, die sind (ab den 60ern) dem Neuen Schnitt sehr ähnlich und sitzen bei mir sehr gut. Und die Pramo (die ich sehr liebe) gewinnt irgendwann in den 70ern optisch an Fahrt 😂 …
    Liebe Grüsse! Zuzsa

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    1. Ach, das wacklige vergrößern mit dem Storchenschnabel habe ich überhaupt nicht erwähnt. Ich hatte den einen Schnitt dann mit einem Raster vergrößert. Ich finde das System ziemlich unpraktisch, dabei habe ich einen ganzen Stapel der Hefte. Man könnte sich die Schnitte im passenden Verhältnis größer ausdrucken, aber dann wieder alle Seiten zusammen kleben, ist ja auch nicht so prickelnd.

      Neue Mode ist ja umgetauft der Neue Schnitt.
      Aber auch bei ein paar 60er Burda hats teils gruseliges Styling, damals sicher topmodern und der Trend schlechthin, heute halt ähja schräg.

      Vielleicht sollte ich aus den bisher eher vernachlässigten Heften was nähen, bei Pramo habe ich ja eine riesige Auswahl, aber man greift halt doch gerne zu dem was man schon gut kennt.

      Und jetzt wollte ich noch schnell schauen, was du alles an Pramo genäht hast, dabei ist deine Seite gerade im Umbau.
      Lg Sabine

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  2. Tolle Interpretationen!
    Das rote Kleid mit dem großen Cut-Out am Rücken finde ich großartig.
    Ich hab auch einige Zeitschriften aus den 60ern zuhause aber noch nichts genäht.
    Die Schnittmusterbögen finde ich auch etwas unübersichtlich.
    Ich hab mit jetzt von einer Freundin ein Schnittmusterbogen in A0 kopieren lassen.
    Da kann man die Schnitte markieren und direkt ausschneiden, das find ich um Welten besser als abpauschen :)
    Aber am besten vorher die Preise von den Copystudios vergleichen, einige sind sehr teuer.
    Oder eine andere Alternative: du lässt die Dokumente einscannen (auch hier Preise vergleichen) und lässt es dann online drucken. Das ist die günstigere Variante. Zum drucken kann ich dir dieplotterei.de empfehlen.
    Viele Grüße
    Lisa

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    1. Herzlichen Dank

      Ich muss gestehen, ich das abkopieren von Schnitten total entspannend und man kriegt echt ein gutes Gefühl dafür, sodass es in dem Gewirr ganz simpel wird den richtigen Schnitt zu finden.

      Kopieren und scannen ist in der Schweiz sündhaft teuer und ich hab auch jetzt nicht den Wunsch ein digitales Archiv zu erstellen, also werde ich wohl weiterhin zwischendurch meine Papierrolle hervorholen um abzupausen.
      Lg Sabine

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  3. Das hört sich alles sehr aufwendig an. Da wäre es doch einfacher, ein Modell , so wie man es haben möchte und ggf. nach einer Inspiration aus einem Heft selbst zu konstruieren. Das hat meine Mutter früher immer so, auf Zeitungspapier übrigens, gemacht. Alle alten Hefte sind leider längst in den Papiermüll gewandert, im Nachhinein schade. LG Anja

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    1. Klar besteht die Möglichkeit, allerdings bin ich nicht sonderlich routiniert im selbst konstruieren. Da bin ich mit abkopieren und anpassen schneller am Ziel. Der Schnitt vom Waxprintkleid musste zum Beispiel bis auf ein bisschen mehr Weite an der Taille überhaupt nicht angepasst werden.

      Meine Mama hat auch als sie weniger genäht, richtig ausgemistet und viele Hefte weggeschmissen, besonders um die Burda International ist es ihr jetzt noch leid.

      Lg Sabine

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  4. Sehr informativer Post! Ich habe gestaunt, durch wie viele alte Schnittmuster Du Dich bereits probiert hast. Respekt, zumal auch alte Pramos und Sibylle-Zeitschriften (aus den 80er Jahren) habe und mich diese unübersichtlichen Bögen und sparsamen Beschreibungen bisher abschreckten. Doch irgendwann probiere ich es aus – Du machst jedenfalls Mut.
    Liebe Grüße von Ina

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    1. Ach so schlimm wie es einem vor kommt sind alte Schnittmuster überhaupt nicht. Mit ein bisschen Übung denkt man nicht weiters darüber nach wie augenscheinlich kompliziert es ist. Aber ich muss sagen mich reizt bei den alten Schnitten auch die Herrausforderung, ob ich den Schnitt hinbekomme und am Ende so aussieht wie ich es mir vorstelle oder die Vorlage verspricht.

      Versuche die einfach an einem Schnitt, vielleicht erst eine simple Bluse als einem Mantel und heutzutage ist übers Internet Hilfe ja nie weit weg.
      lg Sabine

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  5. Wow, wirklich tolle Umsetzungen!
    Die neue Mode kann ich übrigens auch empfehlen. Habe da letztes Monat mein Brautkleid fürs Standesamt genäht (bisher nur auf meiner Facebookseite gezeigt, da mein Blog gerade auf Privat ist, aber auch auf Create in Austria verlinkt). Aus der Ausgabe Sonderheft 1993. Ich musste zwar einiges abändern, aber das Ergebnis war toll. Meine Mama hat vor über 10 Jahren mein Firmkleid aus der selben Ausgabe genäht.

    Ich habe vor einiger Zeit vermutlich einen kleinen Schatz auf dem „Dachboden“ des Stalls von meinem Schwager gefunden. Eine ganze Schachtel voll mit alten Schnittmustern. Das älteste Heft, das ich gesehen habe, ist noch aus den 30ern. Das muss ich demnächst bei Schönwetter mal runterretten und sauber machen, denn er würde das alles wegschmeißen… Ich weiß allerdings noch nicht, was ich dann damit mache.

    Lg, Miriam

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    1. Herzlichen Dank

      Ich denke ein paar Schnitt aus der neuen Mode habe ich sogar schon abkopiert, man wird nur wenn man so viele hat wie ist man schnell abgelenkt und entdeckt ständig neue Schnitte die man nähen möchte.

      Bisher ist es mir noch nicht passiert dass ich einen Schnitt aus einem Heft genöht habe aus dem auch mal meine Mama als sie jünger war genäht hat. Nur als ich aus einer Carina nähte erinnerte sie sich das sie das eine oder andere simple Modell in den Heft damals sehr angesprochen hatte.

      Und zu dem Schatz kann ich nur empfehlen ^, enstauben, trocken lagern und einfach mal aufheben. Einige meiner älteren Zeitschriften (1925 & 1935) werde ich vermutlich nie zum Nähen verwenden, aber durchzublättern ist trotzdem schön. Naja auch ein paar meiner neueren Schnitte werden vermutlich nur zum Abstauben in die Hand genommen.

      lg Sabine

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