Japanischer Hausanzug

Die vernähten Stoffe sind eine Herzensangelegenheit. Wieso? Weil ich sie von meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt bekommen. Natürlich bekommt man mit einem Geschenk nicht eine Auflage mit, aber irgendwie verpflichtet es innerlich doch etwas ganz Besonderes daraus zu nähen. Ich habe bereits länger überlegt, was ich genau mit ihnen anstellen möchte. Sie waren mehr oder … Mehr Japanischer Hausanzug

Backe, backe … Kekse

Eine Kleinigkeit dachte ich mir, muss sich ausgehen so zwischendurch im arbeitsintensiven Herbst. Ideen hätte ich momentan sehr viele, aber wenig Zeit. Sabine (sie ist immer sehr motivierend für neue Projekte) schlug vor: „Naja, vielleicht irgendwas so in Hinblick auf Weihnachten“ und da sah ich in der Zeitschrift Inspiration von Bernina Backhandschuhe! Parallel zum Nähen … Mehr Backe, backe … Kekse

November-Dirndl

Mit dem Dirndlkleid ist das so eine Sache, da streiten sich Puristen und Fashionfans um die wahren (erlaubten) Möglichkeiten und Grenzen, erfinden es neu, suhlen sich im Alpenchic, stellen strenge Regeln auf, halten der Tradition unverbrüchlich die Treue und auch wieder nicht … Das Ganze erinnert mich ein bisschen an Erlebnisse auf einer Volksmusikwoche, die … Mehr November-Dirndl

Traumland – Australischer Aborigine Print vernäht

Ich mag Muster: Große, kleine, abstrakte, geometrische, traditionelle (so wie etwa Streublümchen) und das alles in möglichen und unmöglichen Farbkombinationen. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass ich jedes Muster tragen würde – manches würde schlichtweg lächerlich wirken. Ein Muster kann zwar an anderen gefallen, selber fühlt man sich aber unmöglich damit. Diese Erfahrung hat … Mehr Traumland – Australischer Aborigine Print vernäht

Bettler’s Beutel für des Königs Spiel

Warum ich diesen Beitrag Bettler’s Beutel betitelt habe? Nun der Poesie wegen, ein bisschen Märchenzauber … Außerdem: Das ist wirklich ein Minireste-Projekt. Die Reststreifchen lagen immer auf meinem Arbeitstisch, der eigentlich ein Billardtisch ist, schön aufgereiht, in Streifchen geschnitten, bereit zum hin- und herrücken – was ich im vorbeigehen auch öfters tat. Und schließlich fiel mir … Mehr Bettler’s Beutel für des Königs Spiel

Festlich Tafeln

Es gibt ein paar Dinge, die mir große Freude machen: Ikebana – das ist wie Meditation (und ich kann es auch nur wenn ich Zeit und Ruhe habe – es ist eben mehr als ein paar Blumen gefällig in einer Vase zu arrangieren) oder eine schöne Tafel decken. Womit wir beim Thema sind: Tischdekoration.   … Mehr Festlich Tafeln

Jackenbausatz im gestreiften Ethno

Darf ich vorstellen? Mein bisher aufwendigstes (und nervenaufreibenstes) Nähprojekt. Diese Jacke hat einige Dinge in sich vereint, die ich das erste Mal gemacht habe: Geteilte Ärmel, die „richtig“ eingesetzt werden müssen – und die man nicht solala über die Seitennaht schließen kann. Aber dafür sitzen sie auch echt gut. Alles mit Futter verstürzen, was meine … Mehr Jackenbausatz im gestreiften Ethno

20er Jahre Vintage Träumerei

Wer mein Nähleben hier am Blog mitverfolgt, wird bemerkt haben, dass ich bevorzugt Schnitte aus alten Zeitschriften nähe (oder einfach Vintageschnittmuster). Aber warum Vintage? Zuerst einmal: Die Modelle haben eine Linienführung und Schnittdetails, die man in modernen Schnitten nicht findet. (Ich kann mich einfach nicht für eigenartig asymmetrisch geschnittene  T-Shirts mit „Händedings“ erwärmen.) Und dann: … Mehr 20er Jahre Vintage Träumerei

Schlichter Schnitt & Wildes Muster – Mein erstes 60er-Kleid

Die Idee zu diesem Kleid schwirrte mir schon länger durch den Kopf. Meine Mama hatte diesen einen Stoff – zusammen mit vielen anderen – auf dem Nachtmarkt in Winterthur beim Stand von Karlotta Pink gekauft (leider nicht so spannend der Markt, aber wir waren ja auch nur wegen Karlotta Pink dort) und eben diesen einen … Mehr Schlichter Schnitt & Wildes Muster – Mein erstes 60er-Kleid

Farben wie dunkle Erde und Gestein – Ein Rucksack aus afrikanischer Shweshwe-Baumwolle

Am meisten beeindruckt mich fast die Unaussprechbarkeit mancher afrikanischer Wörter für unsere Zunge. Als Kinder haben meine Schwester und ich ein Traumland für unsere Phantasiegeschichten erfunden – wir hatten da so eine selbst ausgedachte Endlosgeschichte. Wir haben ganz intensiv den Atlas studiert, um nach einem besonders schönen Namen für dieses Wunderland zu suchen, und auf … Mehr Farben wie dunkle Erde und Gestein – Ein Rucksack aus afrikanischer Shweshwe-Baumwolle