Die Grundlage jeder Gaderobe: Tops

Basics sind so eine Sache. Man brauch sie im Schrank, aber leider sind sie eine ziemlich langweilige Zeit- als auch Geldanlage. Sie sind nicht so schlimm wie Socken, aber auch nicht viel besser. Und durch eine mir selbst auferlegte Verpflichtung, „musste“ ich bereits viel früher als gedacht auch Tops nähen.

Basic Top Textilsucht Schwarz

Basierend auf dem Schnitt sind nun zwei gleiche, aber doch ganz unterschiedliche Oberteile entstanden, die ich nun hier vorstellen möchte. Denn obwohl sie nach dem gleichen Grundmodell entstanden sind, sind sie durch Stoffwahl und Versäuberungsmethoden ganz unterschiedlich geworden.

Top Nr. 1 im Graffiti-Stoff

Den Stoff ist aus einem Stoffpaket – wobei der andere Stoff mein Favorit war und dieser eben auch dabei. Die Größe habe ich aufgrund eines gut sitzenden Shirts in meinem Besitz ausgewählt. Die Arm- als den Halsausschnitt sind mittels Schrägbands eingefasst und wurden daher schmaler. Bei einem gekauften Oberteil aus Jersey, sah das sehr ordentlich und zierlich aus. Bei mir wurde es ungefähr dreimal so groß und etwas unordentlich, aber netterweise sieht man dies nur beim Anziehen. Der Saum ist einfach nur mit der Overlock versäubert – ich fand dies passte zum Stil.

Top Nr. 2 in Schwarz

Kennt ihr diesen leicht zweifelnden, männlichen Blick, wenn man mit dem neuen selbstgenähten Teil das erste Mal vor ihn tritt?! Derjenige der sagt, bist du dir sicher?! Wo dann aber keine tatsächlich aussagekräftige Antwort kommt, da er einen nicht verägern will? Bei diesem Stück kam das erste Mal ohne Zeitverzögerung „hübsch“! Das ist dann tatsächlich schon ein richtiges Kompliment. Denn wenn er noch überlegen muss, wie er etwas am besten ausdrücken kann, ohne mich zu kränken, …

Diesmal ging ich ganz brav nach Maßtabelle – ich muss auch sagen, den etwas legerere Sitz finde ich positiv. Und in diesem Fall habe ich – zum ersten Mal – mit Bündchen gearbeitet. Die sind mir natürlich etwas kurz geraten. Wie das bei ersten Malen halt so ist. UND ich habe sie geschlagene zweimal auf der falschen Seite angebracht. Also nie bis zum Ende genäht, aber immerhin.

Verlink zu MMM.


Fazit: Basics braucht man einfach … Sitzt, passt und ist im Schrank gelandet.

Schnitt: Von dieser Sorte gibts unendlich viele Schnittmuster, ich bin mir sicher es hat jeder etwas ähnliches im Regal/Schrank/Festplatte/etc.

Stoff: Graffiti-Stoff von Pepelinchen, schwarzer Jersey von Karstadt


7 Gedanken zu “Die Grundlage jeder Gaderobe: Tops

  1. Ja, Basics, sind unverzichtbar und nicht jeder mag sie nähen. Ich nähe sie allerdings ganz gern, weil es schnell geht und ich genau den Stoff und Schnitt nutzen kann, den ich mir vorstelle.
    Deine Beiden finde ich sehr hübsch.
    LG von Susanne

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    1. Das stimmt, das Graffiti-Top ist schon ein Hingucker, aber deshalb eigentlich auch schon kein komplettes Basisteil … naja =)
      Viel Erfolg beim Umzug zurück nach Bayern! VG, AnnaF.
      PS: mich würde echt interessieren was etwas mit Zahlen ist, wie du es so schön in deinem Blog umschreibst.

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