Stoffspielereien: dreidimensional/skulptural- Fascinator

fascinator aus nachtblauem Filz, รผberstickt

Diesmal geht es in den Stoffspielereien um das Thema dreidimensional /skulptural. Grundsรคtzlich ist eigentlich jedes aus einem flachen Stoffstรผck genรคhte Kleidungsstรผck eine dreidimensionale Verwandlung des flachen Materials und wird gewissermaรŸen zur Skulptur. Noch viel nรคher an der Skulptur ist jedenfalls der Hut, im besonderen der Fascinator. Der Begriff Fascinator- also das, was wir uns jetzt darunter vorstellen- ist noch sehr jung. In รคlteren Hutbรผchern oder Modejournalen (1990 und davor) und in englischen oder amerikanischen Hutbรผchern ist bei dieser Art Kopfbedeckung vom halben Hut, dem Cocktailhut oder im Englischen von Headpiece, Bibi und Doll Hat (Puppenhut, wegen seiner Kleinheit), Half Crown die Rede oder man bezeichnet den Hut nach seiner Form, Beret, Mini Beret, Pillbox oder Clip (diese Art Hรผte, oft nur mehr Schmuckelemente oder รผppig dekorierte, breite Haarreifen, wurden mit Metallspangen befestigt). In verschiedenen Modephasen haben sich bestimmte Begriffe fรผr den einen oder anderen Trend gebildet. Zum Fascinator heiรŸt es im Katalog Hauptsache (zur gleichnamigen Ausstellung) im Kapitel „Der Hut behauptet sich: 2000-2020„: …Um die Jahrtausendwende kam eine neuartige Kopfbedeckung auf: Der Fascinator. Er ist kein vollstรคndiger Hut, sondern ein meist รผppig dekorierter Kopfputz fรผr festliche Anlรคsse, der mit einem Haarreif, Kรคmmen oder einem Hutgummi auf dem Kopf oder in der Frisur fixiert wird. Von GroรŸbritannien aus trat er seinen Siegeszug um die Welt an…“

In dem amerikanischen Buch: High Fashion Hats 1950-1980 fand ich im Glossar tatsรคchlich den Begriff Fascinator. Hier steht: Hand knit or crocheted head covering that draped on shoulders. Was fashionable during the Civil War and again during WW II.

Hier auch diverse Vintage Muster zu Fascinators.

Beim modernen Fascinator jedenfalls gilt: Diese Hรผte erfรผllen keinerlei praktische Funktion, sie dienen schlichtweg dem Schmuck, der Vervollstรคndigung der Garderobe oder dazu aufzufallen. AuรŸer der englischen Kรถnigsfamilie oder der feinen Gesellschaft bei Pferderennen wie Ascot oder festlichen Anlรคssen trรคgt wohl selten jemand einen Fascinator, diese verrรผckten kleinen Hรผte, die der Garderobe so den letzten Schliff geben und ein echter Blickfang sein kรถnnen. Aber ich wollte unbedingt einmal so etwas versuchen. Einfach nur wegen der Freude am Gestalten und den fantastischen Mรถglichkeiten, die sich da auftun. AuรŸerdem hatten mir meine Tรถchter eine ganze Schachtel mit Modistenzubehรถr geschenkt. Wo man sowas bekommt: Natรผrlich in GroรŸbritannien…

Als ich noch klein war, gab es selbstverstรคndlich Hutsalons (da kam ich eher selten hin) und natรผrlich die Abteilung/Wand/Ecke (mit den Jahren schrumpfte das Angebot drastisch) mit Hรผten im groรŸen Kaufhaus. Das zog mich immer unwiderstehlich an. Es ist einfach so ein tolles Erlebnis, wie man von einem Hut verwandelt wird und-Tatsache- auch respektvoller behandelt wird. Als Teenager verliebte ich mich in einen groรŸen Strohhut mit blauem Samtband und einer roten und dunkelblauen Nelke als Garnitur. Den Hut bekam ich sogar und habe ihn sehr lange getragen. Spรคter bezauberte mich ein roter, lackierter Strohhut im besten Hutsalon von Linz (ich besaรŸ zu der Zeit ein wirklich tolles, dazu passendes Sommerkleid). Ein roter Filzhut in der Form des Booters wurde auch mein Eigentum. Und jetzt kommt der Punkt der den Einsatz von Hรผten etwas schwieriger macht: Ein Hut verlangt nach einer gediegenen Garderobe. Es ist kein Wunder, dass Kappen und Mรผtzen eher getragen werden. Sie fรผgen sich leicht zu unserer Standardkleidung bestehend aus Jeans, T-Shirts, Swaeter, Hoody, legeren Jacken, Turnschuhen. AuรŸerdem lehnen viele Leute den Hut als, sagen wir, zu spieรŸig ab. Ich jedenfalls liebe Hรผte.

Fรผr mich gab es und gibt es natรผrlich รผberhaupt keine Gelegenheit einen Fascinator zu tragen, es sei denn ich hรคtte Lust zum Stadtgesprรคch zu werden…das kann ich ja tun, wenn ich wieder einmal sehr mutig bin. Aber alleine das Herumprobieren beim Gestalten ist groรŸartig. Da ich mein wertvolles britisches Material nicht gleich auf meine Erstversuche verschwenden wollte, benรผtze ich vorerst alte Hรผte als Ausgangsmaterial: einen aus lackierten Strohborten genรคhten Topfhut und Filzhรผte. Grundsรคtzlich kann ein Fascinator aus allem Mรถglichen bestehen. Es gibt keinerlei Grenzen beim Material! Wichtig ist nur, dass man ihn irgendwie am Kopf befestigen kann. Dazu verwendet man Hutgummi (mรถglichst in der Haarfarbe der zukรผnftigen Trรคgerin), Haarreifen, Haarkamm, Spange oder ein Mix aus allem. Hutgummi, Haarreif und dergleichen werden geschickt unter der Frisur der Trรคgerin verborgen.


Pillbox aus Strohborten in Brauntรถnen

Der Hut war schon leicht desolat, als ich ihn am Flohmarkt kaufte. Das ist immer gรผnstig, denn dann traue ich mich einfach schneller etwas damit zu tun. Ich habe die Borten aufgetrennt, bis ich schlieรŸlich das Gefรผhl hatte die KappengrรถรŸe wรผrde hรผbsch aussehen. Beim Garnieren wollte ich erst unbedingt Fasanenfedern verwenden (Weil ich soviele habe!). Letztlich blieb ich (glรผcklicherweise) bei Strohborten und Holzperlen. Am Kopf befestigt ist die Pillbox mit Hutgummi. Dieses Modell ist etwas druckempfindlich. Da hรคtte ich vermutlich innen eine Verstรคrkung gebraucht.


Fascinator in beige

Im Buch Hat Couture von Claudia Kรถcher werden sehr clevere Mรถglichkeiten eine Basis fรผr einen Fascinator aus alten Filzhรผten herzustellen gezeigt: Vom alten Hut wird die Krone (die obere Scheibe des Hutkopfs) abgeschnitten. Wichtig ist dabei, dass der Hut eine runde Kopfform hat. Nach langen schwierigen รœberlegungen entschied ich mich diesen alten Damenhut zu zerschneiden, es ist ein sehr guter hochwertiger Filz.

Der Hut liefert die Grundlage, die Basis, auf die der Fascinator „gebaut“ wird. Das heiรŸt, man schneidet ein kreisfรถrmiges Element/die Krone aus und umnรคht es mit passendem Schrรคgband. Dazu verwendete ich das schรถne Satinband, das als Garnierung einen anderen Hut schmรผckte. Sabine war รผbrigens รผberrascht, wie angenehm der Hut am Kopf saรŸ.

Dann kommt der spannendste Teil: Wie schmรผcke ich den Hut? Ich entschied mich fรผr Fasanfedern (endlich), Glasperlen in unterschiedlichen GrรถรŸen und Farbnuancen und aus der Krempe des Huts geschnittene Filzstreifen, die in skulpurartige Schleifen gelegt sind. Das Arbeiten mit zugeschnittenem Filzresten eines guten Hutes ist wundervoll. Das Material hat eine schรถne Festigkeit, genug Kรถrper und regt richtig an dreidimensional zu arbeiten. Sabine fand die Schleife รผber dem Auge gewรถhnungsbedรผrftig, ich finde sie sehr apart.

Die Federn kรถnnen verschieden vorbereitet werden. Hier habe ich von einer Feder von der Spitze an eine Hรคlfte der Fahne (in meinem Fall war es die Innenfahne, also die schmalere Seite) abgetrennt. Man zieht an der Seite ein biรŸchen vom Kiel mit ab. Das geht sehr gut. Wer es perfekt machen will schleift den Kiel danach schรถn glatt.

Hier zeige ich ein paar derart manipulierte Federn:

Zusรคtzlich ist die Feder mit den Fingern leicht geformt. Richtig schwierig wird das elegante Befestigen der Federn. Man kann sie ziemlich leicht hinhalten und denkt: Oh, perfekt! Aber irgendwie muss man den Kiel verschwinden lassen und die Federn mรผssen ganz fest halten und dรผrfen nicht verrutschen oder herumwackeln. AuรŸerdem ist so ein Federnkiel ziemlich hart. Ich habe sie mit Nรคhseide umwickelt, festgenรคht und unter einem Filzstรผck verborgen.


Fascinator in Blau

Das war ein Secondhandhut aus der Schweiz, eine blaue Melone. Der Hut war oben fast zu flach, daher musste ich einen Abnรคher nรคhen, damit sich die Form dem Kopf anschmiegt. Leider zeigte sich, dass der Filz eher billig, unregelmรครŸig dick und schlecht gemacht war. Darum erhielt der Fascinator verschiedene Texturen um รผber diesen Mangel hinwegzutรคuschen: in der Technik Couching aufgesticktes blaues Wollstickgarn und aufgeklebte Glitzersteine. Ursprรผnglich zierte ihn zusรคtzlich eine, aus einer Kokusnussschale geschnittene, Spirale (Man sieht sie auf dem untersten Foto mit Sabine). Ich dachte, das wird so das รœberdrรผber. Aber am Modell tritt dieses Element plรถtzlich in ganz seltsame Konkurrenz zum menschlichen Ohr. Eine neue Erkenntnis! Deshalb habe ich die Spirale wieder abgetrennt. Die Garnierung entstand aus in unterschiedlichen Formen geschnittenen Filzstreifen des Hutes auf die ich Glitzersteine geklebt habe. Das mit den Glitzersteinen kleben auf dem Filz ist sosolala. Ab und an verliert der Fascinator welche, sollte nicht sein. Das Schrรคgband ist ein einfaches Baumwollschrรคgband, das hatte ich zuhause. Leider passt es nicht ganz perfekt und wirkt nicht sehr attraktiv. Ich hรคtte mir ein schรถnes aus Satin machen sollen.


Fazit: Spielen, spielen, spielen, himmlisch! Alles, was ich besonders gerne tue, kann man beim Gestalten eines Fascinators unterbringen. AuรŸerdem gibt es noch viel zu lernen.

Material: Alte Hรผte , verschiedene Dekomaterialien.

ZU DEN STOFFSPIELEREIEN

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen fรผr alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich โ€žmisslungenenโ€œ Experimenten kรถnnen wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fรผgt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein โ€“ ganz persรถnlich und individuell.

Heute zu Gast mit dem Thema „dreidimensional/skulpturalโ€œ bei zwisch-en-durch

  • 24.11.2024: โ€žzweiseitig-vielseitigโ€œ bei Tyche
  • Dezember: Winterpause

18 Gedanken zu “Stoffspielereien: dreidimensional/skulptural- Fascinator”

  1. Eine so reichhaltige Ressource zum Thema Hรผte! Wirklich faszinierend! Ich sehe sie nur bei Berichten aus Ascot oder bei kรถniglichen Hochzeiten. Wann wirst du sie ausfรผhren? Oder vielleicht verkaufen? Das scheint genau ‚dein Ding‘ zu sein, wie vieles Andere Textile. Ein toller Beitrag, danke. Liebe GrรผรŸe, Elvira

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    1. Es macht mir auf jeden Fall so richtig Spass, natรผrlich รผberlege ich immer wieder, wie solche Hรผte aussehen mรผssten, dass man sie ganz selbstverstรคndlich aufsetzt…Mal sehen wohin mich meine Leidenschaft fรผr Kopfbedeckungen noch fรผhrt, liebe GrรผรŸe, Silvia

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  2. Sehr schick! Ich hoffe, ihr kรถnnt damit mal ins Theater, sieht doch toll aus. Oder Ihr dreht einen Film Noir :-) Ich liebe Hรผte auch und trage sie regelmรครŸig, allerdings eher die Klassiker wie Fedoras oder Pork Pie. Meine Mutter hatte frรผher mal einen wollweiรŸen Fedora-Hut mit integrierten Ohrenklappen, was habe ich den als Kind geliebt. Lag jahrelang im Keller rum. Als ich ihn dann holen wollte, hatten sich die Motten darรผber hergemacht, sehr schade, denn Winterhรผte mit Ohrenklappen findet man nur noch bei Mรคnnerhรผten. LG Anne Sophie

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    1. Winterhรผte mit Ohrenklappen! Das ist super, denn bei Filzhรผten stรถrt mich immer, dass meine Ohren frei liegen, und schรถn, dass es bei dir auch so einen Kindheitseinnerungshut gab…liebe GrรผรŸe, Silvia

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  3. Wow, die sehen chic aus! Gesehen habe ich solche Faszinatoren tatsรคchlich nur in England, wir waren zufรคllig auf der richtigen StraรŸe, als viele Besucher nach einem Pferderennen in York an uns vorbeigingen. Und Sabine sieht sehr elegant aus mit den Hutkreationen. Es sollte auch hier Gelegenheiten geben, wo man sowas trรคgt. LG Gabi

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  4. Gute Gรผte! Das sind ganz auรŸergewรถhnliche Stรผcke! GroรŸes Kompliment fรผr die Idden und die Ausfรผhrung. Ich kann mich gar nicht sattsehen ….
    LG
    Beate

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  5. Sehr ambitioniert und tolle Kretaionen. Schon schade, das es kaum noch zum Alltag gehรถrt. Da ich mich gerade mit alten Fotos beschรคftige, jeder trug Hut, jeder!Mein Favorit ist nr. 2 oder doch die 3? Ob ich allerdings den Mut gehabt hรคtte dafรผr in die Hรผte schneiden, chapeau. Ich hoffe sie werden ausgefรผhrt, sie haben es verdient!Viele GrรผรŸe, Karen

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    1. Ich setze die Originalhรผte immer mal auf, schon alleine weil es lustig ist. Aber die schรถnen Damenhรผte waren viel zu klein und ja, ich weiรŸ, man kรถnnte sie entsprechend dehnen, aber beige ist keine Farbe fรผr mein Gesicht daher…Und ich habe sehr lange fรผr die Reinschneidenentscheidung gebraucht. Ich finde es auch schade, dass man kaum mehr Kopfbedeckungen trรคgt, es wรคre doch auch ein Schutz vor Kรคlte und Sonne. Liebe GrรผรŸe, Silvia

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  6. Hach, wunderbar, liebe Silvia! Auch ich liebe Hรผte, trage sie auch oft – selbst hier in unserem Kaff – und hatte auch daran gedacht, einen Fascinator zu gestalten. Man kann einnfach alles dazu verwenden, Hauptsache man hat Geschmack und Geschick . Deine Fotos wรผrden in jedes Hรผtebuch passen, so gelungen.

    Dein Beitrag hat mich sehr belebt und inspiriert, aber es gibt so viele „wichtigere alltรคgliche Dinge “ zu erledigen…

    Sei herzlich gegrรผรŸt von Tyche

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    1. Tja, bei mir iegen auch viele Dinge unerledigt herum, aber es wird schon noch werden. Zur Zeit bin ich sowieso zu erschรถpft und krank, es geschieht aktuell (fast) gar nichts,liebe GrรผรŸe, Silvia

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  7. Sehr chic! Und die Bearbeitung der Federn, magnifique! Dazu habe ich mir schon einige Videos angeschaut, aber hatte noch nie eine mรถgliche Idee der Anwendung. Liebe GrรผรŸe!

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    1. Ich รผberlege stรคndig wo man solche bearbeitete Federn unterbringt, ich habe einen Fasan samt Gefieder geschenkt bekommen und er lieรŸ sich wunderbar rupfen, daher denke ich bei jedem Hutversuch: Wรผrde eine Feder passen? Geht natรผrlich nicht immer, aber bei dem einen Modell finde ich die Federn sehr apart. Liebe GrรผรŸe, Silvia

      Gefรคllt 1 Person

  8. dein blaues hรผtchen (oder hier als bibi, coiffe, serre-tรชte genannt wird : fรผr festliche angelegenheiten die ziemlich oft zu sehen sind) sieht richtig aktuell aus, weniger spitze und zufรคllig kommt mir wieder ein dass ich ein version eher als serre-tรชte mit grosser blume getragen habe um meine haare zu halten (als gast bei einer cรฉrรฉmonie civile de mariage)
    liebe grรผsse
    mo

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  9. fรผr Ute von 123-Nadelei

    Einfach faszinierend sind Deine vielfรคltig liebevoll zusammengestellten Kopfbedeckungen. Ein bisschen denke ich dabei an den Film รผber CC.

    Bestimmt fรผhlt man sich am rechten Platz mit solch einem Kopfschmuck ganz anders.

    LG Ute

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