Stoffspielereien Draht und Stoff – Fabelwesen

Wie so oft ist mir zuerst einmal so gar nichts Rechtes eingefallen zum Thema. Zumindest nichts worauf ich Lust gehabt hätte. Dann entschied ich mich für Fabelwesen. Das war, weil ich vor kurzem eine Fantasy-Serie sah, in der alle Ungeheuer und Fabelwesen ziemlich ähnlich aussahen. Zwischenzeitlich habe ich aber festgestellt, dass ich auch immer an der selben Idee hängen blieb. Das Tier ist noch nicht wirklich fertig, ich probiere immer noch herum mit Augen und Schwanz und sonstigem Dekor …

Das Ausgangsmaterial war ein Stück Drahtzaun, sechseckiges Hühner/ Hasengitter, das beim Misthaufen herumlag – wo es natürlich überhaupt nicht hingehört … Kupferdraht, gewonnen aus alten Kabeln haben wir genug zuhause, der stammt noch aus Sabines großer Schmuckphase. Aus dem Kupferdraht entstanden die Füße und etwas drachenartiger Nackenschmuck. Das Hasengitter bildet den Körper. Ich habe kleine Stoffreste quadratisch zugeschnitten und in den Draht gesteckt, das sieht richtig cool aus. Der Bauch ist hell. Ursprünglich wollte ich eine lange Nase machen, aber dadurch war mein Tier hinten und vorne so gleich, also erhielt es jetzt einen mehr Geckoähnlichen Kopf und eine Quaste als Schwanzende.


Fazit: Noch nicht ausgereift, aber es gäbe noch viele Möglichkeiten zum Ausgestalten.

Heute sammelt Frau Nahtlust alle Beiträge zum Thema Draht und Stoff.

Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

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19 Gedanken zu “Stoffspielereien Draht und Stoff – Fabelwesen

  1. Großartig, liebe Silvia, wie dein Fabelwesen zustandegekommen sind. Die Augen sind ausdrucksstark! Danke fürs Mitspielen und LG in den Sonntag. Susanne

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  2. Das ist aber eine coole Idee, liebe Silvia! Hätte ich ein Hasengitter gehabt (was ich nicht hatte), hätte ich völlig kreativfrei Stoffstreifen hineinflechen wollen, und das Ganze zu einem Behältnis oder so biegen. Aber Dein Kreativtier finde ich viel netter. Liebe Grüße, Gabi

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  3. Das Tier ist fantastisch. Es erinnert mich an einen, noch zahmen, chinesischen Drachen. Auf so eine Idee wäre ich nicht gekommen, werde ich mir aber merken. LG Gabi

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    1. Das mit niedlich war gar nicht so meine Vorstellung, ich wollte schon so was Echsenähnliches, aber es hätte mir durchaus passieren können, dass es zu niedlich wird. Ich habe mich schon ein wenig plagen müssen. Liebe Grüße , Silvia

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  4. Eine pfiffige Idee und ein süßer neuer Zeitgenosse! Das könnte ich mir auch gut als Projekt für zuhause-bleiben-müssende Kinder vorstellen. Sehr schön.
    Liebe Grüße, Elvira

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  5. Ich weiss nicht, sooo ‚unmoegliches/ungeahntes Fabelwesen‘ finde ich das Dingens gar nicht.
    Irgendwie hat’s naemlich ziemliche Aehnlichkeit mit gar manchen australischen Reef-Fisch-Sorten. Deiner ist eben nur „auf Landgang-Versuch“ ;-) :-D :-D

    Weiterhin schoene Oster-Feiertage aus dem auch ‚corona-eingesperrtem‘ Australien. Bei uns ist die Polizei/Staat schon ooordentlich dabei die Staatskassen aufzupeppen mit Strafgeldern von ‚Freiwilligen‘, welche, aehem, „unempfohlenerweise“ gegen die Einsperr-Bitte der Regierung verstossen und dabei erwischt werden = keinen trifftigen Grund haben unterwegs zu sein.

    LG, Gerlinde

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    1. Ganz so rasant geht es hier in Österreich nicht zu, mit der Kontrolle. Zumindest am Land…In den Städten ist es sicher schwieriger. Bei uns gibt es auch sehr hohe Strafen. Nichtsdestotrotz: Ich werde mir mal so einen Reef Fisch angucken, du hast mich neugierig gemacht. Vielleicht inspiriert mich der Fisch zu neuen Dingen. Liebe Grüße Silvia

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  6. .. schau mal speziell unter „Meeres-Schnecken“, das sind NOCH interessantere Dinger als unsere uns ohnehin schon vom eigenen Garten bekannten Schnecken mit den auch diesen eigenen wirklich tollen – wenngleich auch viel weniger farbenpraechtigen – Mustern.
    Jedoch bin ich seit Kennenlernen von Meeres-Schnecken schon ganz froh ueber die ‚Nur-Groessen‘ selbst gar mancher der wirklich grossen Gartenschnecken ;-) :-D :-D
    Unter den Fischen sind uebrigends auch sog. „Koreanische Kampf-Fische“* mit ihren chicen Rueschen sehr huebsch anzusehen!
    ‚Wildeste‘ Sensation habe ich hier aber einst als ausgewanderter Europaeern in der Gegend von Mount Gambier (unterster Grenzbereich von Sued-Australien und Victoria) gesehen: highlighter-gelbgruene Wuermer !
    Wurde damals untersucht, was und warum; bin (noch nicht) updated ueber das Ergebnis; sorry.

    LG, Gerlinde

    * ich glaube, die laufen wirklich – trotz huebsch-eleganter, graziler Anti-Optik zur agressiven Bezeichnung – unter dieser Benennung. Ich kann das im Moment leider noch nicht queer-kontrollieren, da wir gerade einen Stromausfall hatten und das Computer Modem sich noch nicht ‚dafangt‘ hat um mir Zugang zum Internet zu genehmigen und schreibe darum gerade aus (hoffentlich richtigem) eigenen Memory /..\ . Da ich aber einst ziiiiemlich verliebt in einen dieser ‚Rueschen-Fische‘ (= damals „Herbie“ genannt) war, war ich dann zu spaeteren ‚Internet-Zeiten‘ ziiiemlich entsetzt beim Herausfinden ueber die Gattungszuteilung des kleinen Wichtes = es ist eben wirklich nicht alles genau DAS wonach es im ersten Augenblick aussieht. Jedoch: ein Hoch dem ‚Internet‘ mit seiner Moeglichkeit zur Horizont-Erweiterung wenngleich auch seiner sehr leichten Moeglichkeit der Luegenschleuderei /..\ \../

    PS: und die Klima-Erwaermung/Reef-Sterben sehe ich zwar auch bedauerlich, jedoch als Gaertner eher etwas „evolutionaerer“ (= wenngleich man das wirklich einiges ‚entschleunigen‘ koennte ^^!): wo’s denen ZU warm wird, ziehen sie einfach um nach ’nebenan‘, leicht tieferes, kuehleres (= passenderes) Wasser. Die Tierwelt ist ja letztendlich DOCH flexibler als der Mensch, welcher einfach nicht so schnell hinterher wandern kann um (wieder?) Geld mit Besichtigungs-Touren dorthin zu machen.
    Kleinste herumtreibende Reef-Starter-Teile verbleiben ja fuer einige Zeit im Wasser auf der Suche nach ‚Neu-Land‘. Letzteres ist dann eben in einer anderen Gegend, als der Mensch dies vorher cartographiert intus hatte?

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    1. Danke für deine weiteren Infos, Meeresschnecken, koreanische Kampffische, Rueschenfische, jede Menge Inspiration bietet die Natur. Ich bin auch immer wieder über abenteuerliche Farb- und Formspiele bei der Tier- und Pflanzenwelt erstaunt, überrascht und begeistert. Da gibt es noch viel zu entdecken für mich…Zu deinem PS: Die Natur ist flexibler als wir, da hast du recht. Liebe Grüße Silvia

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