SabineMichaela

sabinemichaela_petersilieundcodie „Jüngste“ (außer wir werden wieder einmal zu Zwilligen gemacht), bereits mit 18 für den Beruf in die Schweiz, 20+, mit einer Mischung aus Design & Handwerk in der Schweizer Münzbranche aktiv (wo gibt’s die schließlich sonst noch so „wirklich“)

Meine erste Näherinnerung. Ich hab an der Nähmaschine meiner Mutter rumgedreht und sie hatte keine große Freude dran. Ich denke, die Maschine musste dann auch in den Service. Oder auch nicht? Wir wissen es nicht mehr.

Was steckt in meinem Schrank? Es startet mit Futterstoffen und Steppfutter, ein bisschen Chiffon, ein bisschen Tüll. Fach Nr. 2 behergbergt meine glitschigen Stoffe also Seide, Satin, Viskose und alles andere was flutscht. Alles bunt gemustert. Daneben stapeln sich Hosenstoffe und diverse bedruckte matte Baumwollsatinstoffe und Ähnliches. Dieser Stapel ist schon etwas weniger bunt und gesetzter. Meine Baumwollstoffe sind uni als auch farbenfroh gemustert, einiges meiner Oma oder Mama abgeluchst, aber mehr als genug selbst gekauft. Vom Stil gehts da von edlen Karo bis zu wirklichen wilden Prints. Ich nähe nicht gerne Jersey, dementsprechend kommt da nichts dazu und auch kaum was weg. Und ganz oben habe ich meine Spezial Stoffe, Neopren, Karowalk, Pelz und andere Stoffe für glamouröse Auftritte. Ich bemühe mich meine Stoffe alle innerhalb des Schrankes zu lagern. (Und dies funktioniert auch, denn der Rest ist in Österreich in einem anderen Schrank.)

Mein Maschinenpark. Nun da habe ich mehr als ich gleichzeitig bedienen könnte. Und da die Schweiz ein Bernina Land ist, und wirklich jeder eine hat … sind es lauter Berninas: Bernina 910 Electronic, Bernina 730 Record (vollmetall, vollmechanisch, bekannt auch als Panzer und von mir liebevoll mein Jaguar genannt, denn etwas anderes als Vollgas kennt sie nicht) und eine Overlock Bernette 334DS.

Was ich gerne nähe? Neue Schnitte, denn ich finde es so uninteressant genau den gleichen Schnitt noch einmal zu nähen UND Vintageschnitte, da die Schnitte oft viele interessantere Details haben. Wichtig ist vor allem auch die Herausforderung.

Wie genau ich’s nehme bei der Näherei? Sehr genau, manchmal mache ich auch mehr Aufwand als unbedingt notwendig. Allerdings wenn ich keine Lust habe, nähe ich auch nicht.

Was ich gerne anziehe. Als Ausgleich zu meiner Arbeitskleidungs, ziehe ich mich in meiner Freizeit gerne etwas schicker an. Ich habe keine Strumpfhosen zerstörende Haustiere und wohne in der Stadt, da muss es nicht so praktisch sein.

Lieblingsstoff: Matter Baumwollsatin. Bisher noch von keinen anderen Stoff übertrumpft, obwohl alles, was nicht franst, auch super ist.

Lieblingsschnitt. Schwer zu beantworten, da ich kaum etwas mehrmals nähe. Ev. den roten Maxirock (nur nicht Viskose zum Nähen) und auch den Schnitt für mein Frühlingsensemble.

Meine Inspirationsquellen. Kann alles sein. Ich habe jedenfalls mein Lieblingschaufenster an dem ich auf dem Weg zum Nähkurs immer vorbeilaufe. Auch sehr oft sind es meine Zeitschriften, wenn ich sie durchblättere und mir denke: „Oh dieses Kleid ist toll, welcher Stoff würde dazu passen …“

Mein Nährekord. Die meisten Nähmaschinen gekauft, für mich und meine Familie. UND die größte Schnittmustersammlung, sie füllen mittlerweile 2 Bücherregale und fangen im 18. Jahrhundert an. (Nur 3 Schneiderpuppen, und daher nur der 2. Platz …)